Der Jäger und die Schwanenjungfrau - Hekaya
[arabisch, "Geschichte, Legende"]

Der Jäger und die Schwanenjungfrau

Es hatte einmal ein junger Jäger seinem König einen großen Dienst erwiesen, und zum Dank dafür wollte der König ihm eine Gnade gewähren und fragte ihn, was er sich wünsche.

»König Majestät«, sagte der Jäger, »hier am See liegt so ein nettes Gut mit einem Stück Wald, das möchte ich haben.«

»Das passt schön«, sagte der König, »das Gut gehört ins Königliche. Du sollst es haben!«

So konnte der Jäger mit seiner alten Mutter in das schöne Gutshaus ziehen. Die Mutter führte ihm die Wirtschaft, und er ging fleißig auf die Jagd. Eines Tages aber sollte der Jäger ein Wunder erleben.

Er stand nicht weit vom See, da kamen drei schneeweiße Schwäne angeflogen und ließen sich am Ufer nieder. Dann sah der Jäger plötzlich statt ihrer drei Jungfrauen in den See gehen und darin baden, und die waren so wunderschön, dass er schier erschrak vor dem Anblick. Nach einer Weile kamen sie wieder aus dem Wasser und flogen als Schwäne auf und fort. Voller Verwunderung ging der junge Jäger heim und merkte sich den Weg genau.

Am nächsten Tage kam er um dieselbe Stunde wieder zu dem See, und da geschah das Nämliche. Die drei Schwanenjungfrauen kamen ihm nicht mehr aus dem Sinn, und weil er eben ans Heiraten dachte, so setzte er sich in den Kopf, niemand anders als die Jüngste und Schönste von den dreien sollte seine Frau werden.

Als er sie am dritten Tage wieder zu derselben Zeit im See baden sah, schlich er sich sacht heran, nahm der Jüngsten ihr Schwanengewand weg und machte sich damit fort.

Wie sich nun die beiden andern zur Rückkehr anschickten, kam die Jüngste ihm nachgelaufen und bat und jammerte um ihr Überkleid. Der Jäger aber tat, als ob er gar nichts hörte, blickte nicht ein einziges Mal zurück und ließ die bittende und weinende Schwanenjungfrau hinter sich herlaufen, bis er zu Hause war. Dort gab er ihr ein Kleid von seiner Mutter und hieß sie damit zufrieden sein. Das Schwanengewand aber legte er heimlich in ein Kästchen und versteckte es.

Nun musste das Mädchen bei den Jägersleuten bleiben, und die taten ihr zuliebe, was sie ihr an den Augen absehen konnten. Und weil ihr der junge Jäger auch wohl gefiel, so besann sie sich nicht lange, als er sie fragte, ob sie ihn heiraten möge, und sagte »Ja«. Da schmückte der Jäger sein feines Häuschen mit allen Hirschgeweihen, die er erjagt hatte, ging in die Stadt und kaufte seiner Frau das schönste Gewand, das er nur aufbringen konnte, und bald wurde die Hochzeit gefeiert, und es war ein Singen und Jubeln, als wäre der Himmel voll Bassgeigen.

Friedsam und fröhlich lebte nun der Jäger mit seiner Frau und seiner alten Mutter im Haus am Wald. Jahr auf Jahr verging. Jetzt hatten die Jägersleute schon ein paar Kinder. Da ging eines Tages der Jäger wieder auf die Jagd, während seine Frau und seine Mutter im Hause herumwirtschafteten.

Mit eins fand die Mutter jenes Kästchen und öffnete es. Da sah sie das Schwanengefieder liegen. »Ach«, sagte sie, »sieh doch nur! Hier liegt dein Schwanenkleid -- so schön rein und unberührt!«

Die junge Frau sah hin und griff danach. Dann streifte sie sich rasch das Kleid ab und warf sich das Schwanengewand über. »Mutter«, sagte sie, »wer mich wieder sehen will, muss in den gläsernen Berg kommen, der auf einem blanken Felde steht. Ich bin eine verwünschte Prinzessin und muss dorthin zurück. Grüsst mir meinen lieben Mann und meine lieben Kinderchen und lebt wohl!« Damit schwang sie sich auf -- und fort war sie. Die alte Mutter wusste kaum, wie alles so rasch geschehen sei.

Als die Prinzessin überm Wald dahinflog, suchte sie, ob sie nicht zwischen all den vielen Bäumen noch einmal ihren Mann sehen könnte, und fand ihn auch. »Leb wohl, mein lieber Mann«, rief sie, während sie über ihm wegzog, »leb wohl und grüsse mir meine lieben Kinderchen!«

Der Jäger erschrak. »Soll ich schießen?« dachte er. »Mein Gott, was würde es mir helfen! Schieß' ich sie tot, dann hab' ich ebensolches Leid, als wenn ich sie nimmer wiederseh'. Mein Gott, warum hat sie mir das doch angetan!«

Als er traurig nach Hause kam, erzählte die Mutter ihm vom gläsernen Berg auf blankem Felde. »Mutter«, sagte er, »nun hab' ich keine Ruhe mehr. Ich will meine Frau suchen. Ich hab' sie ja so lieb gehabt, wie ich gar nicht sagen kann. Ich muss sehen, ob ich sie nicht ausspüre.« Und damit ging er fort.

Bald kam er auf eine Heide, die zog sich weit ins Land hinein. Und in der wohnten ganz verstreut drei alte Brüder, die Einsiedler waren und mit keiner Menschenseele verkehrten.

Als der Jäger 'ne Zeitlang gewandert war, kam er zu dem ersten Einsiedler. »Gott sei mir gnädig!« sagte der alte Mann. »Ich wohn' hier schon seit Urgedenken und hab' all lang', lang' keinen Menschen gesehen. Wie kommst du hierher?«

Der Jäger erzählte ihm alles und fragte, ob er nicht den gläsernen Berg auf einem blanken Felde kenne.

»Höre«, sagte der Einsiedler, »ich bin in meiner Jugend viel herumgekommen und hab' so manches gesehen; aber von einem gläsernen Berg und von einem blanken Feld hab' ich nie gehört. Wandre ruhig weiter! Du triffst vielleicht noch einen Bruder von mir am Leben. Es kann sein, dass der Bescheid weiß. Als wir Brüder uns vor langer Zeit trennten, behielt jeder ein Stückchen Geld bei sich zum Erkennungszeichen, wenn wir uns mal wieder sehen sollten. Hier hast du mein Stückchen! Gib es meinem Bruder!«

Darauf wanderte der Jäger weiter und war sehr traurig in seinem Herzen. »Aber«, dachte er, »soll sie so in der Welt herumirren, dann ist es mir auch schon recht, wenn ich's gerade so hab'.«

Nachdem er eine lange Strecke durch die Heide gegangen war, kam er zu dem zweiten Einsiedler. »Gott sei mir gnädig!« sagte der. »Ich kann die Zeit nicht denken, dass ich zuletzt einen Menschen gesehen hab'. Wie kommst du hierher?«

Der Jäger erzählte ihm alles und gab ihm das Stückchen Geld von dem ersten Einsiedler.

»Also mein lieber Bruder lebt noch!« sagte der Alte. »Hör mal, ich bin in meiner Jugend viel herumgekommen und hab' viel erlebt; aber von einem gläsernen Berg und von einem blanken Feld hab' ich nie gehört. Wandre ruhig weiter! Du triffst vielleicht noch unsern jüngsten Bruder am Leben. Es kann sein, dass der Bescheid weiß. Hier hast du mein Stückchen Geld! Gib ihm das!«

Darauf wanderte der Jäger weiter. Wie er so in seinen Gedanken dahinging, kam er an einen Busch, da lag ein toter Ochse, an dem saßen ein Löwe, ein Windhund, ein Adler und eine Ameise. Er wollte vorbeigehen, da hielten ihn die vier an und baten ihn, er möchte ihnen doch den toten Ochsen zerteilen. Das tat denn der Jäger auch.

Zum Löwen sprach er: »Du hast ein großes Maul und musst es immer voll haben. Du kriegst das Fleisch!« Und er warf ihm alles Fleisch hin. Zum Windhund sprach er: »Du schleppst dich gern mit Knochen herum und knabberst dran; du sollst dein gutes Teil haben.« Und er warf ihm alle Knochen hin. Zum Adler sprach er: »Du daddelst gern in deinem Fressen herum«, und er warf ihm alle Eingeweide hin. Zur Ameise sprach er: »Du wohnst am liebsten gleich in deinem Fressen. Du kannst hier in den Kopf kriechen!« Danach ging er weiter.

Als er schon eine Strecke weit weg war, kam ihm der Windhund nachgesetzt und bat ihn, er möchte doch umkehren, sie wollten sich ihm dankbar erweisen. Der Jäger glaubte nicht recht daran, aber ging doch mit dem Windhund zu den andern. »Ja, ja«, sagte er, »ich kann's mir denken; ich hab' euch den Ochsen nicht zu Dank geteilt.«

Da riss sich der Löwe ein Haar aus, gab es ihm und sagte: »Wenn du einmal in Not kommst, so bieg das Haar krumm, dann bist du ein Löwe und hast dreimal mehr Kraft als ich.«

Der Hund riss sich auch ein Haar aus und sagte: »Wenn du einmal in Not kommst, so bieg das Haar krumm, dann wirst du zum Windhund und kannst dreimal so geschwind laufen wie ich.«

Und der Adler riss sich eine Feder aus, die gab er ihm und sagte: »Wenn du einmal in Not kommst, so bieg die Feder krumm, dann wirst du ein Adler und fliegst dreimal so schnell wie ich.«

Und die Ameise riss sich einen Fuß aus, gab ihn dem Jäger und sagte: »Wenn du mal in Not kommst, so bieg den Fuß krumm, dann bist du dreimal so klein wie ich.«

Der Jäger bedankte sich und ging weiter. Und es dauerte nicht mehr lange, so kam er zu dem dritten Einsiedler. »Gott sei mir gnädig!« sagte der. »Es ist schon nicht mehr zu denken, wann ich den letzten Menschen gesehen habe. Wie kommst du hierher?«

Der Jäger erzählte und übergab ihm das Stückchen Geld von dem zweiten Einsiedler. »Also meine lieben Brüder sind noch am Leben!« sagte der Greis. »Hör mal, mein Sohn, ich möchte dir gern helfen. Es ist zwar schon lang' her, dass ich vom gläsernen Berg auf einem blanken Felde etwas gehört habe; aber dazumal war er verwünscht, und nur einer, der ungeheure Kräfte hatte, so hieß es, hätte ihn erlösen können. Es soll schwer sein, da heraufzukommen, und oben ist nur ein Ritzchen, durch das 'ne Ameise kriechen kann.«

»Schön«, sagte der Jäger, dankte dem Alten und machte sich wieder auf den Weg.

Nun kam er aus der Heide heraus und geriet auf ein weites, blankes Feld; und wie er da so immer zuging, sah er von ferne den gläsernen Berg. Rasch holte er die Feder hervor, bog sie und flog als Adler hinauf.

Richtig! Da oben war ein einziges kleines Ritzchen zu finden. Mein Jäger verwandelte sich rasch in 'ne Ameise und kroch hinunter und bis an das Haus, das da unten stand. Hier saß ein Greis am Fenster und guckte hinaus; das war ein verwunschener König. Und sein ganzes Königreich, die Residenzstadt, seine drei Töchter, seine Soldaten und seine Dienerschaft und alles, was sonst noch da war -- alles war verwünscht.

Der Jäger kroch als Ameise an dem Greis vorbei, durch die erste Stube, wo die älteste Prinzessin saß, durch die zweite Stube, wo die zweite Prinzessin saß, bis in die dritte Stube, wo er seine Frau fand.

Die Prinzessin merkte nicht, wie die Ameise auf ihrem Kleid herumkroch. Sie saß recht traurig da. Aber als jetzt zu Mittag gerufen wurde, stand sie auf und trat vor den Spiegel. Da verwandelte sich der Jäger in seine richtige Gestalt und sah auch in den Spiegel. Als die Prinzessin das Gesicht dort erblickte, erschrak sie und drehte sich rasch um. Aber da war nichts zu sehen, denn der Jäger hatte sich wieder in eine Ameise verwandelt. Sie schaute abermals in den Spiegel, und der Jäger machte es wieder so. »Mein lieber Mann«, sprach da die Prinzessin, »bist du hier, so zeig dich doch!«

Da trat der Jäger in seiner rechten Gestalt vor, und sie fiel ihm um den Hals und ließ sich alles von ihm erzählen. »Ach«, sagte sie dann, »wenn ich nur wüsste, wie wir erlöst werden können! Hier ist alles verwunschen. Ich muss doch mal meinen Vater fragen. Verwandle dich wieder in eine Ameise! Ich will dich an meinem Kragen hintragen.«

Der Jäger tat, wie sie ihm geheißen hatte, und als alle beim Essen saßen, sagte die Prinzessin: »Mein Gott, wann werden wir doch endlich erlöst werden!«

»Oh«, riefen die Schwestern, »wer weiß, ob wir nicht schon längst erlöst wären, wenn du dich nicht hättest greifen lassen. Damals wurden wir noch viel ärger verwünscht.«

»Mein Kind«, sagte der alte König, »wir könnten wohl erlöst werden, aber es ist schwer. Vor allen Dingen müsste der Drache mit den zwölf Köpfen, dem der Edelmann hier in der Nähe täglich zwanzig Schweine liefern muss, umgebracht werden. Aber wenn ihn auch einer bezwungen und ihm den letzten Kopf abgeschlagen hat, dann wird aus diesem Kopf ein Hase springen, den muss er greifen; und wenn er den Hasen getötet hat, wird dem aus dem Kopfe eine Taube fliegen. Da muss er hurtig sein und die Taube haschen und umbringen. In ihrem Kopf wird ein Steinchen sein, das muss hier über uns durch das kleine Ritzchen in den Berg geworfen werden. Wie soll aber einer, der uns erlösen will, das alles wissen? Es müsste schon eine Ameise sein und zuhören, wie ich das so spreche.«

Die Prinzessin sagte nichts. Sie nahm etwas Essen vom Mittagstisch mit in ihre Stube, um es ihrem Mann zu geben. Und der hielt sich einige Tage lang dort versteckt. Dann aber sagte er, er wolle sich zu dem Edelmann begeben und sich bei ihm als Schweinehirt vermieten.

Es war aber nicht leicht, aus dem gläsernen Berg herauszukommen. Der Jäger verwandelte sich wohl in eine Ameise und kroch an der Wand hinauf, aber die war so glatt und hoch; nein, wahrhaftig das war nicht leicht. Endlich war er draußen und suchte den Edelmann auf, dem er sich als Schweinehirt anbot.

»Gut«, sagte der Edelmann, »ich will dich nehmen. Aber es ist eigentlich schad' um einen so netten jungen Menschen. Wenn du nicht verstehst, die Schweine auf einen Hümpel zusammenzujagen, dann geht's dir schlecht. Gewöhnlich ist der Schweinehirt das erste Frühstück vom Drachen.«

Der Jäger ließ sich aber nicht abschrecken, sondern ging am andern Morgen mit zwanzig Schweinen auf das Feld, wo der Drache immer die Mahlzeiten hielt. Anstatt aber die Schweine zusammenzuhalten, um den Drachen nicht zu ärgern, schucherte er sie in die Runde: hier eins und da eins.

Nun kam der Drache wütend auf ihn losgefahren. Da nahm der Jäger das Löwenhaar und bog es krumm und fiel als Löwe den Drachen an. Nach langem Kampfe hatte er ihm zwei Köpfe abgerissen. Da sagte der Drache: »Hätte ich nur ein paar Tröpfchen Blut von meinen Schweinen, dann hätte ich mehr Kraft.«

»Ja, und hätte ich nur ein Krüstchen Brot«, sprach der Jäger.

Nun ließen sie voneinander ab, und der Jäger trieb die Schweine zusammen und ging mit ihnen nach Hause. Der Edelmann stand am Fenster und wollte seinen Augen nicht trauen, als er ihn mit allen zwanzig Schweinen ankommen sah.

Am andern Morgen trieb der Jäger wieder aus, und alles geschah wie gestern; doch riss der Löwe heute dem Drachen vier Köpfe ab. »Hätte ich nur ein paar Tröpfchen Blut von meinen Schweinen«, sagte der Drache, »dann hätte ich mehr Kraft.«

»Ja, und hätte ich nur ein Krüstchen Brot!« sagte der Jäger.

Darnach ging er nach Hause mitsamt den zwanzig Schweinen.

»Hör mal«, sagte der Edelmann zu seinem Diener, »ich möchte gern wissen, wie's morgen sein wird. Schleich du hinter dem Schweinehirten her und sieh zu, was er angibt. Nimm aber Wein und Brot mit für den Fall, dass ihn die Kraft verlässt!«

So nahm der Diener dann eine Flasche Wein und hausbackenes Brot und folgte dem Jäger, als der am andern Morgen austrieb.

Es waren dem Drachen beinahe schon alle Köpfe abgerissen, da sagte der wieder: »Hätte ich jetzt nur ein paar Tröpfchen Blut von meinen Schweinen, dann hätte ich mehr Kraft.«

»Ja, und hätte ich nur ein Krüstchen Brot«, sagte der Jäger.

Sofort sprang der Diener vor, schlug der Flasche den Hals ab und reichte sie samt dem Brot dem Jäger. Der trank den Wein so quantsweise aus und aß sich am Brot satt. Und dann warf er sich wieder dem Drachen entgegen und riss ihm die letzten Köpfe ab.

Aus dem allerletzten Kopf wischte ein Hase. Aber da war der Jäger schon ein Windhund, sprang dazu und biss den Hasen tot. Da kam aus dem Hasen eine Taube. Sofort war der Jäger ein Adler und erwürgte sie. Und nun nahm er aus dem Taubenkopf den Stein und ging vergnügt zum Edelmann.

Der war von Herzen froh und behielt den Jäger einige Tage bei sich, um ihn recht zu pflegen.

Danach marschierte mein Jäger ab, um den gläsernen Berg, das verwunschene Königreich, zu erlösen. Er flog auf die Spitze des Berges und warf das Steinchen hinein. Dann eilte er, was er konnte, fort. Aber er war noch nicht weit gekommen, so gab es einen fürchterlichen Knall. Nun war alles rundum erlöst.

Wie es wieder still geworden war, wanderte der Jäger nach dem erlösten Schlosse. Seine Frau stand am Fenster und erkannte ihn sofort. Als sie hinauslief, um ihn zu begrüßen, riefen die Schwestern: »Was fällt dir ein? Was willst du jetzt schon wider tun? Wir sind knapp erlöst, und nun willst du uns wohl aufs Neue verderben?«

Aber die Prinzessin hörte nicht darauf, sondern rief ihrem Vater und ihren Schwestern zu: »Das ist ja unser Erlöser!« -- lief ihrem Mann entgegen und fiel ihm um den Hals.

Nun kann man sich denken, wie glückselig alle waren! Die alte Mutter und die Kinder wurden geholt. Der König gab die Regierung an seinen Schwiegersohn ab, und alle lebten miteinander glücklich und in Freuden bis an ihr Ende.

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