[arabisch, "Geschichte, Legende"]

Die Schnecke

Jupiter verhieß den Tieren, die er in der Welt erschuf, das zu geben, was sie wünschten. Jedes kam auf seinen Ruf. Alle wünschten, alle baten - was sie baten, ward verlieh'n. Zu den andere kroch die Schnecke, bis sie vor dem Zeus erschien. Diese sprach: »Oh Haupt der Götter! Darf auch ich mir was erfleh'n, oh so ist's, in meiner Wohnung lebenslang herumzugehen. Wenigstens von nahen Feinden bleibt alsdann mein Haus befreit; wir entschleidien vielen Fragen, vielen Händeln und dem Neid! Tausend mögen stolzer wählen; jeder Segen, der mir blüht, blüht mir schöner und gedoppelt, wenn die Scheelsucht ihn nicht sieht!«

Wahl und Vortrag ward gebilligt. Jupiter ging dieses ein, und vor vielen schien die Schnecke glücklich und gescheit zu sein!